Armbrustschützen-Gesellschaft Zug
 
 
 

News

 
   Bericht über das Zugerseeschiessen 2019  
     
 

4. Zugerseeschiessen – die Zuger räumen ab!

GW. Zum vierten Mal führte die Armbrustschützen-Gesellschaft Zug (ASG Zug) über die vergangenen zwei Wochenenden das Zugerseeschiessen durch. Dabei zeigten sich die Zuger als schlechte Gastgeber, gewannen sie doch sowohl den Sektions- als auch den Gruppenwettkampf. Einzig den Titel des Zugerseemeisters überliessen sie einem Gast, nämlich dem Internationalen Jürg Ebnöther von der Sektion Ried-Gibswil.

Insgesamt 450 Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz haben am letzten April- und ersten Maiwochenende am 4. Zugerseeschiessen in Zug teilgenommen. An den sechs Wettkampftagen herrschten nicht gerade die besten Bedingungen. Nebst Kälte, Wind und Regen mussten auch einzelne Stürme – zum Teil mit Schnee – überstanden werden. Das Wetter war wohl auch ein Grund, weshalb es kurzfristig noch viele Abmeldungen gab. Erfreulicherweise gingen die Wettkämpfe auch dieses Mal wieder unfallfrei über die Bühne.

Die Mitglieder der ASG Zug zeigten sich nicht nur als gute Organisatoren, sondern auch als äusserst treffsichere Schützinnen und Schützen. Trotz Helferstress liessen sie den 55 teilnehmenden Vereinen weder im Sektions- noch im Gruppenwettkampf eine Chance. Beide Konkurrenzen gewannen sie überlegen; den Sektionswettkampf mit einem Durchschnitt von 58.318 Punkten vor Bürglen TG (57.229) und Frauenfeld (56.804), und den Gruppenwettkampf mit tollen 292 Ringen mit sechs Punkten Vorsprung auf Frutigen und sieben auf Bürglen TG. Im Sektionswettkampf erzielte zwar kein Zuger das Maximum von 60 Punkten. Dafür kamen aber gleich sieben Blauweisse auf 58 und mehr Zähler, nämlich Ivo Barandun, Patrick Elsener und Michel Stuber (je 59) sowie Christof Arnold, Bruno Gössi, Nils Garo und Angela Luthiger (je 58).

Im Gruppenwettkampf überzeugten Christof Arnold und Bruno Gössi je mit 60 Punkten. Ivo Barandun steuerte 59, Michel Stuber 58 und Marcel Bütler 55 Ringe zum Sieg von Zug 1 bei. Daneben überraschten aber auch Zug 3 und Zug 2 mit den Rängen sieben und 16 unter den 59 rangierten Gruppen. Die höchsten Resultate erzielten dabei Horst Barandun mit 59 sowie Albin Amgwerd und Patrick Elsener mit je 58 Punkten.

In der Zugerseemeisterschaft, einer Kombination aus fünf Wettbewerben siegte wie bereits 2013 der frühere 300m-und aktuelle Armbrust-Schützenkönig Jürg Ebnöther mit 373 Zählern vor der ehemaligen Junioren-Europameisterin und WM-Medaillengewinnerin Monika Hurschler aus Steinhausen mit 371 Ringen. Den dritten Platz belegte punktgleich Christof Carigiet aus Embrach. Beste Einheimische waren Ivo Barandun und Michel Stuber auf den Rängen sechs und sieben mit je 369 Zählern.

In der Kategorie Nachwuchs waren nur vier junge Damen angetreten. Dabei gewann die Jüngste, die 15-jährige Janine Dürst, ASV Weesen, mit 354 Punkten. Sie distanzierte Jana Huwiler, ASV Rothenburg um zehn und Lara Barmettler, ASV Dallenwil um 17 Punkte. Bei den Veteranen/Ehrenveteranen siegte Edy Räber, ASG Emmenbrücke, mit 364 Ringen vor Horst Barandun, ASG Zug (363) und Christian Fretz, ASG Aegerten (360).

Gesamthaft kann ein erfolgreiches Fazit des 4. Zugerseeschiessens gezogen werden. Das nächste Zugerseeschiessen findet voraussichtlich im Jahr 2022 statt. Bereits früher, nämlich am 27. und 28. Juli 2019, wird sich die ASG Zug zusammen mit den anderen Armbrustsektionen aus dem Kanton Zug am ZugSportsFestival an der Seepromenade in Zug einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Resultate unter: http://www.asg-zug.ch/resultat_zgs.html